Photovoltaik Block 3
Strom zum Nulltarif
Energie selbst erzeugen - mit Photovoltaik
Noch nie war es auf Grund der aktuellen Umweltlage und geopolitischer Situation wichtiger Energie einzusparen bzw. selber erzeugen. In Österreich wurden in den letzten Jahren die Voraussetzungen geschaffen um dies auch im privaten Bereich zu tun. Mit den derzeitigen Energiepreisen und Förderungen rechnen sich Photovoltaikanlagen so schnell wie nie. In der Regel zwischen 5 und 7 Jahre – danach wird Geld verdient! Auch die Verteilung der Energie in Wohnsiedlungen ist geregelt und einfach möglich. Zum Beispiel mit einer Gemeinschaftsanlage oder Energiegemeinschaften. In unserem Fall würde man hier auf nahezu 100% Eigenverbrauch kommen wenn man die Energie auch den anderen Blocks verkauft. Man erreicht dadurch eine sehr schnelle Amortisation der Anlagen!!
Wo kann man PV Anlagen bei uns – Block 3 – montieren:
- Hausdachanlage – mit Indachsystem welches die konventionelle Dachhaut ersetzt gut möglich!
- Fassadenanlage – 2 Fassadenabschnitten Richtung Spielplatz eignen sich gut!
- Flachdachanlage bei den Garagen – sehr gut bei uns möglich
Photovoltaik Indachanlage
- Ca. 55 kWp möglich
- Jahresertrag ca. 41.000 kWh (entspricht ca. dem bilanziellen Stromverbrauch von 16 Wohnungen)
- Grobkostenschätzung:
- PV Anlage ca. 126.000,- €
- – EAG PV Förderung ca. 8000,- €
- – Wohnbauförderung Sanierung (20%) = 23.600,- €
- – Gegenrechnung des dadurch bereits sanierten Daches:
- Basis GSWB Kostenschätzung 306m² x 165,- €/m² = -50.490,-
- = 43.910,- € Restkosten PV
- Ertrag pro Jahr ca. 12.000,- €
- Die Sanierungskosten der ersten 306m² Dach amortisieren sich in ca. 4 Jahren!
- Photovoltaikpaneele dienen gleichzeitig als Dacheindeckung
- alte Schindeln können entfernt werden und man spart sich das Sanieren
- klassische Aufdachanlage bei uns nur bedingt möglich auf Grund der Bruchgefahr der alten Eternitschindeln
- extrem Hagelfest
PV Fassade
- ca. 12,4 kWp
- Kosten ca. 24.000,- €
- ca. 7000 kWh/Jahr Ertrag
- ca. 2.400,- €/Jahr Ertrag
- Förderung ca. 2.232,- €
- Eine Photovoltaikfassade erzeugt genau dann Strom wenn man ihn braucht – im Winter
- Generell aber etwas geringerer Wirkungsgrad als eine Dachanlage
- Keine Verminderung durch Schnee
- Zusätzlicher Fassadenschutz
- ideale Kombination mit einer Wärmepumpe
- bei uns an 2 Fassadenpositionen gut möglich
Flachdachanlagen Garagen
Als Beispiel hier der Ertrag für eine Anlage auf der Garage bei Block 3.
- 21 kWp Anlagenleistung
- ca. 14.200 kWh erzeugter Strom pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von ca. 6 Wohnungen
- ca. 3600,- € Ertrag pro Jahr
- Förderung ca. 4000,- €
- Kosten ca. 33.000,- €
- Amortisationsdauer ca. 8 Jahre
- schönere Dachansicht als derzeit mit den Bitumenbahnen
- durchdringungsfreie Montage
FAQs
Nein, dazu bräuchte man wesentlich größere Flächen und einen sehr großen Speicher. In unserem Fall können wir aber die steigenden Anergiepreise sehr gut abfedern und die Basis für eine günstigeres und nachhaltigeres Heizen schaffen.
Wenn man von einem Stromverbrauch von ca. 60.000kWh/Jahr annimmt können wir ca. 35% mit der PV-Anlage selber erzeugen. Für den Überschuß der ins Netz eingespeist wird erhält man auch gute Geld!
Nein! Man kann den selbst erzeugten Strom zuerst selbst verbrauchen. Erst wenn zuviel erzeugt wird speist man ins Netz ein.
Die mechanische Lebensdauer ist fast unbegrenzt da das Glas nicht schlechter wird über die zeit. Die elektrische Leistungsfähigkeit lässt über die Jahre, aufgrund von Altererscheinungen beim Material, nach. Nach 25Jahren bringt ein PV Modul aber immer noch mind. 80% der Leistung!
Zur Zeit bekommt sehr viel Geld für das Einspeisen. Eine Batterie ist (noch) relativ teuer und zahlt sich vorerst nicht aus. Es ist aber klug schon alles dafür vorzubereiten wenn sich die Situation ändert.
Nein, dazu müßte man eine wesentlich größere Anlage mit Speicher bauen welche auch im „Inselbetrieb“ laufen kann. Das ist sehr auwändig und teuer.
Keineswegs! Die Entsorgung einfach sehr einfach erfolgen. Die Silizium Zellen bestehen (so wie Glas) zum Großteil aus Silizium – also Sand. Nicht zu verwechseln mi Lithium welches in Batterien verarbeitet wird.
Nein, das ist nachgewiesner Weise nicht der Fall. Durch engmaschige Gitter gibt es sogar eher einen „Schutzschirmeffekt“.
Je, nach Produktionsort und der dort eingesetzten Energieform ist die CO2 Bilanz unterschiedlich. Aber auch bei einer sehr „schmutzigen“ Herstellung der PV Anlage amortisieren sich die Module CO2 technisch in ca. 1-2 Jahren!
Leider reicht die Wasserkraft in Zukunft keinneswegs aus um den Energiebedard zu decken. Um das Ziel bis 2030 bilanziell den Strom nur aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen erreichen zu können, müßen wir die Photovoltaikflächen ca. verfünffachen (!). Außerdem läßt sich in der Regel zu Hause sehr schwer ein Wasserkraftwerk bauen 😉
Bei ordnungsgemäßer Installation nicht! Bei uns würden die Wechselrichter sogar außen am Dach sitzen und nicht im Dachboden. PV ist eine der sichersten Formen der Energieerzeugung!
Das kann niemand genau sagen. Jedoch spricht einiges dafür das er sich auf sehr hohem Niveau einpendeln wird. Auch wenn zB ein Ölembargo gegen Russland kommt wird man teilweise auf Strom umsteigen müßen. Das läßt den Preis steigen. Auch ohne Krisen wächst der Weltenergiebedarf aber sehr stark an. Auch das bewirkt eine Verteuerung.
Bei Solarthermie wird mit der Sonne direkt warmes Wasser erzeugt und kein Strom. Die neuen Häuser gegenüber haben so eine Anlage. Der Vorteil ist der bessere Wirkungsgrad. Der große Nachteil ist dass man nur warmes Wasser hat. Wenn ich mit Photovoltaik Strom erzeuge kann ich Wasser erwärmen aber auch alle anderen elektrischen Geräte betreiben. Heutzutage wird auf Grund des mittlerweile sehr günstigen Preises einer PV Anlage nur mehr selten eine Solarthermie Anlage gebaut.